Wie hart kann ein Pferd treten ?

horse_kick

Dieses Thema möchte vermutlich kein Reitsportfreund am eigenen Leib erfahren, denn Pferde können wirklich unglaublich hart zutreten. Aus diesem Grund lernen bereits Anfänger des Reitsports sich möglichst nie hinter den Pferden zu platzieren. Die Trittkraft eines Pferdes ist so enorm, dass sie schwere Prellungen und Knochenbrüche verursachen kann. Es wurde von Fällen berichtet, wo unglückliche Reiter nach dem Tritt eines Pferdes gestorben sind. Glücklicherweise kommen Unfälle dieser Art nur sehr selten vor, da von den meisten Reitlehrer penibel auf die Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Pferden geachtet wird.

Weit häufiger als durch Tritte, kommt es zu Verletzungen bei Stürzen

Die häufigste Verletzungsursache beim Reiten ist der Sturz vom Pferd. Da die meisten Pferde ein Stockmaß von mehr als 140 Zentimeter aufweisen, entspricht dies etwa einem Sturz aus 1,5 Metern Höhe. Lebensgefährlich sind diese im Normalfall nicht, da viele Reiter in ihrer Ausbildung lernen sich anständig abzurollen und so meistens nur Schürfwunden und Prellungen von einem Sturz davontragen. Aber auch bei Stürzen vom Pferd kann es zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen. Meist ist dies der Fall, wenn Pferd und Reiter gemeinsam stürzen. Da ein Pferd ein Lebendgewicht von mehreren hundert Kilo hat, kann es fatale Folgen haben, wenn es mit seinem gesamten Gewicht auf den Reiter fällt. Selbst professionelle Reiter haben durch Unfälle dieser Art bereits ihr Leben verloren.

Je schneller und risikoreicher man reitet, desto höher das Unfallrisiko

Wenn das Pferd sich relativ langsam bewegt, wie beispielsweise im Trab, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu dieser Art von Unfällen kommt. Je schneller man jedoch auf dem Pferd unterwegs ist, umso größer wird das Unfallrisiko. Auch Sprünge über Hindernisse sind ein Unfallrisiko. Unerfahrene Pferde vermeiden manchmal diese Sprünge und scheuen vor den Hindernissen, was zur Folge hat, dass der Reiter aus seinem Sattel katapultiert wird, wenn er nicht blitzschnell reagiert.

Mit angepasstem Tempo und dem Verzicht auf risikoreiche Manöver kann man das Unfallrisiko jedoch fast gänzlich ausschließen.