Welche Pferdenahrung ist die beste?

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Auch wenn Österreich fast eine unendliche Auswahl an Almen und Pferdekoppel hat, so brauchen Pferde doch noch etwas mehr als nur das Gras der Alpenrepublik. Vor allem im Winter ist frisches Gras natürlich Mangelware, aber auch im Sommer muss man je nach Rasse, Alter und Verwendung die Nahrung des Pferdes den Gegebenheiten anpassen.

Natürlich ist Weiden die wichtigste Ernährung und das Pferd solle so oft es geht auf der Weide stehen. Gut, ist es dass Österreich einen großen Artenreichtum an Pflanzen auch auf den Weiden anbietet, denn das ist es, was Pferde brauchen.

Meist reicht aber Weidegras nicht, und das Pferd braucht Heu und Stroh. Auch hier gilt, dass gerade das Heu aus artenreicher Ernte kommt und vor dem Füttern aufgeschüttelt wird. Das Stroh muss möglichst trocken sein. Es gibt auch Kombinationen aus Heu und Stroh.

Man muss keinen Zuchthengst haben um seinem Pferd zusätzlich Kraftfutter zu geben. Für die meisten Pferde ist das ein Muss. Am besten geeignet ist Hafer, weil er sowohl eine Menge Protein aufweist, aber auch ausreichend Stärke und Fett beinhaltet. Gerste ist ebenfalls ein gutes Futtermittel, allerdings sollte man es zuerst kochen. Wenn man das zusammen mit Leinsamen gibt, dann hat es ein glänzendes Fell als netten Nebeneffekt. Wer die Mittel hat kann natürlich auch Fertigmischungen im Tierfutterhandel kaufen.

Was ebenso in keinem Stall fehlen darf ist ein Salzleckstein. Es muss ihn nicht in jeder Box geben, aber Pferde müssen Zugang dazu haben, weil sie über das normale Futter nicht genügend Mineralien aufnehmen können. Je nach Rasse kann es auch sein, dass man Mineralien extra zu füttern muss, oftmals Phosphor und Kalk, die wichtig für den Knochenaufbau sind.

Was jetzt noch fehlt, sind Vitamine. Pferde lieben Karotten, und man kann diese auch gerne füttern, sollte aber insgesamt auch Abwechslung achten. Äpfel sind auch eine gute Vitaminquelle und Rüben sind ebenfalls beliebt. Obst und Gemüse sollte immer etwas klein geschnitten sein.